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Villa Stuck, München | VOGUE „Ist das Mode oder kann das weg?!“

Ist das Mode oder kann das weg!?

40 Jahre VOGUE Deutschland

»Ist das Mode oder kann das weg!?« lautet der Titel der Ausstellung, die anlässlich des 40. Geburtstags der deutschen VOGUE die Geschichte eines der einflussreichsten Modemagazine der Welt erzählt. Nach der Gründung 1892 in den USA erschien die deutsche Ausgabe der VOGUE erstmals von April 1928 bis Oktober 1929 mit Verlagssitz in Berlin. Seit August 1979 wird die deutsche VOGUE monatlich am heutigen Verlagsstandort München herausgegeben. Christiane Arp ist seit 2003 Chefredakteurin der deutschen VOGUE, vorangegangen sind ihr unter anderem Angelica Blechschmidt und Christa Dowling.

VOGUE widmet sich seit vier Jahrzehnten den ästhetischen Phänomenen ihrer Zeit, stellt Mode in den Kontext von Gesellschaft und Kultur und ist dabei immer auf dem neuesten Stand der Fotografie und des Designs.

Seit dem 10. Oktober läuft offiziell die Vogue-Ausstellung „Ist das Mode oder kann das weg?!“ anlässlich des 40. Jubiläums der deutschen Vogue im Münchner Museum Villa Stuck. Hier ein kleiner Einblick, wie es dort aussieht und was sich in den imposanten Ausstellungsräumen verbirgt.

Die Ausstellung im Museum VILLA STUCK anlässlich des 40-jährigen Bestehens der deutschen VOGUE ist eine Zeitreise in das Gestern, Heute, vor allem aber das Morgen des Mode-Journalismus, der längst nicht mehr auf das gedruckte Magazin beschränkt ist, sondern Mode auf vielen Plattformen – digital, audio-visuell oder in Form von Events – erlebbar macht. Diese Vielschichtigkeit wird in der Ausstellung, gestaltet von Thomas Mayfried und Swantje Grundler, mittels unterschiedlichster Medien und künstlerischer Gattungen aufgezeigt.

Mode und Fotografie im ersten Raum der Vogue-Ausstellung

Im zweiten Raum befindet sich ein Vorhang mit allen Covermotiven aus 40 Jahren Vogue Deutschland

Auf zwei Stockwerken werden wegweisende Fotografien aus dem VOGUE-Archiv, stilbildende Modeshootings und ein Überblick über die wichtigsten Reportagen aus vier Jahrzehnten präsentiert. Ein eigens eingerichtetes Atelier bietet die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Magazins zu blicken, unveröffentlichtes Material zu entdecken und in immer wieder wechselnden Aktionen selbst Teil eines Fotoshootings zu werden oder die handwerkliche Produktion von Designstücken aus nächster Nähe mitzuverfolgen.

Der „Gesellschaftsraum“ ordnet die Entwicklung von Vogue im gesellschaftliche und pop-kulturellen Kontext der letzten 40 Jahre ein

Dieser Raum ist Karl Lagerfeld gewidmet

Er zeigt unter anderem einen seiner letzten Couture-Entwürfe…

…sowie den Mantel, mit dem der Modeschöpfer einst den Woolmark Prize gewann.

Mit diesem Mantel gewann Karl Lagerfeld einst den Woolmark Prize und legte damit den Grundstein für seine Karriere als Designer.

Korrespondenz mit Karl Lagerfeld

Einer der ersten Entwürfe von Karl Lagerfeld aus dem Jahr 1954 sowie ein Haute-Couture-Kleid aus seiner letzten Kollektion für Chanel sind zentrale Objekte eines Raumes, der dem im Februar verstorbenen Modeschöpfer gewidmet ist. Abgerundet wird die Schau durch Kreationen von Viktor & Rolf, einer Installation der in London geborenen Designerin Priya Ahluwalia, Forschungsstudien des Studiengangs Fashion & Technology der Kunstuniversität Linz und weiteren speziell für die Ausstellung entwickelten Arbeiten.

Christiane Arp im Raum mit Bildern von Juergen Teller

Ein Raum mit Fotografien Juergen Tellers – hier „Peter Lindbergh Kissing My Mum, 2016“

Ein Raum mit Werken des Schweizer Künstlers Ugo Rondinone, der in den 90ern sein eigenes Gesicht kunstvoll in Aufnahmen von Models montierte, die er in Fashionmagazinen fand – einige Vorlagen stammen aus der deutschen Vogue.

Fotografien von Juergen Teller, der unsere Geburtstagsausgabe für Oktober 2019 gestaltete

Im Obergeschoss wird sich dem Thema Zukunft und Nachhaltigkeit in der Mode gewidmet

Arbeiten der Künstlerin Alice Potts, die mit kristallisiertem Schweiß arbeitet

Exponat von Ecoalf

Ein Couture-Entwurf von Victor + Rolf aus recycleten Materialien

im Hintergrund: Die Installation von Priya Ahluwalia aus gebrauchter Kleidung

Installation von Priya Ahluwalia

Das Studio im Obergeschoss

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