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Tradition feiern. Alle Jahre wieder!

Weihnachtsbäckerei

Gebäck und Stollen gehören zum Advent wie Kalender, Kerzenkranz und Festtagsrezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Diese Küchenutensilien – beispielsweise die gelöteten Plätzchenformen aus Weißblech, die Teigkarten aus Bio-Kunststoff und der Fleischwolf mit Spritzgebäckvorsatz – sorgen für gutes Gelingen, wenn der Ofen läuft. Guten Geschmack bringen unsere Backzutaten.

So gelingt´s aufs Beste.

Stollen, Kipferl, Lebkuchen – allein der Duft vermag uns in die Stimmung zu versetzen. Mit diesen Küchenhelfern und Zutaten bekommt ihr  es bestens gebacken.

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Backformen und -rahmen
Backzutaten und Gewürze
Backzubehör
WEIHNACHTSDEKORATION
Klassischer Christbaumschmuck

Es gibt zwei ernstzunehmende Baumschmucktraditionen. Die erste stammt aus dem Biedermeier, der letzten geschmackssicheren Epoche der vergangenen 200 Jahre. Der biedermeierliche Baumschmuck bestand immer nur aus wenigen Stücken: Äpfel, vergoldete Nüsse, Messing und bemalte Zinnfiguren, erzgebirgische Spielzeugminiaturen aus Holz und Gebäck.

Der Kritik an der gründerzeitlichen Üppigkeit, die den Tannenbaum unter einer Unmenge von Kitsch fast verschwinden ließ, entsprang die zweite Tradition. Sie führte zum „weißen Baum“, der mit einer Stimmung von „Eis und Schnee und Feuer“ der Symbolik des „Lichtfestes im Winter“ gerecht zu werden versuchte.

Christbaumschmuck aus Lauscha.

Seit über 400 Jahren begleitet der Werkstoff Glas den kleinen Ort Lauscha im Thüringer Wald. Im Jahr 1597 hattendort der Schwabe Hans Greiner und der aus Böhmen stammende Christoph Müller die erste Glashütte in Thüringen errichtet und damit den Grundstein für die weltberühmte dortige Glasindustrie gelegt.

Die spezielle Faltschnitttechnik, bei der ein mehrfach gefalteter Papierbogen zugeschnitten wird, ist für diese Sterne von Generation zu Generation weitergegeben worden. Bis heute entstehen sie in reiner Handarbeit Falz um Falz, Schnitt um Schnitt, Musterreihe um Musterreihe und mit frappanter Akribie – dennoch ist jeder Stern letztlich einzigartig. Üblicherweise frei arbeitend, hat die Herstellerin ausnahmsweise verschiedene Schnittmuster entwickelt, nach denen sie für uns die Sterne fertigt (dem jeweiligen Muster ist eine bestimmte Größe zugewiesen). Die Enden akkurat verklebt und zusammengenäht, erfährt jeder Stern seine Vollendung durch eine feine Farblackschicht, die ihm zusätzliche Festigkeit verleiht. Und filigran, wie er ist, putzt er nicht nur den Weihnachtsbaum ganz ungemein, sondern vermag als Solitär auch Fenster, Tür und Wand wirkungsvoll zu schmücken.

Sterne aus Fichtenholzspänen.

Die ersten Sterne dieser Art entstanden, als Baumschmuck wie kostbare Nüsse oder Äpfel nicht für jedermann erschwinglich war. So machte man aus der Not eine Tugend und fertigte Schmuck aus den Materialien, die vorhanden waren und kaum etwas kosteten. Wie die Glasbläser feine Kugeln aus dem Glas bliesen, mit dem sie täglich zu tun hatten, verwendeten Schreiner frisch gehobelte Späne, die als Abfallprodukt reichlich in der Werkstatt fielen, und legten sie über die Tannenzweige. Später formten sie aus den Spänen kunstvolle Sterne. Heute lässt der in Fürth ansässige Hersteller der Sterne eigens feine Späne nach seinen Vorgaben hobeln, das Holz dafür bezieht er aus dem Bayerischen Wald. In Streifen geschnitten, werden die Späne in Handarbeit zu tütchenartigen Gebilden geformt und zu einem Stern zusammengeklebt.

Die Tradition, aus Messingblech einfache schmückende Anhänger zu produzieren, ist in der Gold- und Silberstadt Schwäbisch-Gmünd recht alt. Bereits im Mittelalter stellten die Handwerksmeister am Ort solche Anhänger her. Sie wurden mit der Laubsäge aus dem Blech gesägt; zunächst ausschließlich, um sie günstig verschenken zu können. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte kamen immer neue Motive hinzu, sodass aus dem Nebenerwerb mit kleinen Aufmerksamkeiten ein Hauptgeschäft werden konnte. Für unseren Lieferanten war die Herstellung der Schmuckanhänger zu Beginn sogar nur ein Hobby. Inzwischen in der 3. Generation angelangt, haben Lasertechnik und maschinelles Stanzen in dem Betrieb seit den 1990er Jahren die Laubsägen ersetzt. Sämtliche Feinarbeiten, das Vergolden und Polieren werden aber nach wie vor sorgsam von Hand ausgeführt.

WEIHNACHTSDEKORATION

Klassische Adventsdekoration

Adventsdekoration kann so vieles sein. Im privaten Rahmen reicht sie vom Adventskranz oder dem Lichterbogen im Fenster über Dekorationselemente, die manch einer liebevoll, der andere despektierlich Stehrümchen nennt (und deren quantitative Ausmaße individuell deutlich variieren können), bis hin zum zentralen Element des Weihnachtsfestes, dem prachtvoll geschmückten Baum. Auch die Weihnachtskrippe ist vielerorts ein unverzichtbarer Bestandteil der Adventszeit. Da sich über Geschmack bekanntermaßen streiten lässt, uns aber nichts ferner läge, präsentieren wir schlicht unsere Vorstellung von zeitloser Adventsdekoration, die das Zeug dazu hat, nicht nur in diesem Jahr, sondern auf lange Sicht Freude zu bereiten. Weil sie Tradition hat oder in der Lage ist, eine eigene Tradition auszubilden.

Dieser berühmte Adventsstern geht auf die „Herrnhuter Brüdergemeine“ zurück, eine Religionsgemeinschaft mährischer Einwanderer, die sich nach der 1722 von ihren Mitgliedern gegründeten ostsächsischen Gemeinde Herrnhut benannt hat. Der bis heute in Sachsen und Hessen verbreitete Brauch, am ersten Adventssonntag im Familienkreise einen großen Stern zusammenzusetzen, dessen Licht bis Weihnachten leuchtet, geht auf sie zurück.

Diese metallgestalterischen Arbeiten stammen aus der 1912 gegründeten Bremer Werkstatt von Friedrich Harjes. Harjes arbeitete mehrere Jahre auf dem Barkenhoff in Worpswede bei Heinrich Vogeler, bevor er die heute von seinem Enkel geführte Werkstatt für Objekt- und Glockenguß aufbaute. Die Bronzeobjekte werden aus Glockenbronze gegossen und haben so zunächst starke Konturen, Fließformen und Gussgrate. In einem mehrstufigen Bearbeitungs- und Polierprozess wird das Gussgut in der Werkstatt nach und nach zur endgültigen Form geführt, bevor abschließend die Oberfläche der Kerzenhalter in einer speziellen Poliertrommel über mehrere Tage behutsam geglättet wird. Danach zeigen die Objekte zweierlei: einen ausgeprägten Bronzeglanz und eine lebendige Oberfläche mit den Spuren des Bronzegießens.

Diese Krippenfiguren kommen aus der Holzschnitzwerkstatt Sievers-Hahn. Ihr unverwechselbarer Stil – das Holz wird mit großflächigen Schnitten bearbeitet – geht auf die Firmengründerin Lotte Sievers (1908–1987) zurück. Die Figuren werden von Hand mit Ölfarbe so bemalt, dass die Struktur des Holzes durchschimmert.

Um diese Baum- und Gesteckkerzen herzustellen, werden ihre Dochte wiederholt in ganz gleichmäßigen Bewegungen in flüssiges Wachs getaucht; und zwar so lange, bis die Kerzen Form angenommen haben. Dagegen werden die großen Stumpenkerzen ihres Formats wegen in Formen gegossen.
Die Weihnachtskerzen kommen aus der Kerzenzieherei einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung in Bayern und werden aus reinem Bienenwachs gefertigt. Bei den aus mit roten Pigmenten durchgefärbtem Wachs gefertigten Kerzen ist die mattrote Patina Ausweis ihrer hohen Qualität. Die kurzen Baumkerzen bieten wir auch ungefärbt an.

Wichernkranz. Adventskranz. In alter Form.

Adventskranz und Weihnachtskalender sozusagen in ihrer Urform, das ist der Wichernkranz aus feuerverzinktem Stahl. Der Erfinder dieses Vorweihnachtsbrauchs, der Hamburger evangelisch- lutherische Theologe und Erzieher Johann Hinrich Wichern (1808 bis 1881), nahm sich einiger Kinder an, die in großer Armut lebten, und zog mit ihnen in das Rauhe Haus, ein altes Bauernhaus. Da die Kinder während der Adventszeit immer fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er 1839 aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 19 kleinen und vier großen Kerzen. Daraus hat sich dann der Adventskranz entwickelt. Im Inneren des Stahlkranzes ist Platz für Dekoration und Kerzen (von max. 5,5 cm Ø) für alle Adventstage. Der Wichernkranz ist ein Tischmodell. Sollten Sie ihn aufhängen wollen, bieten wir eine entsprechend stabile Aufhängung an.

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