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Toter Mann (1392 m), HAPPY NEW YEAR „2015“ – Berchtesgadener Land

✨🎉 HAPPY NEW YEAR „2015“ 💗🎉

Hochgebirgspanorama am Hochschwarzeck, Bergsteigerdorf Ramsau im Berchtesgadener Land

Silvester einmal ganz anders – Julia & Heike erkämpfen sich den Berg (natürlich mit der Seilbahn) 😉 da wir soviel Gepäck dabei haben.

  • Rucksack, mit vielen warmen Sachen
  • Zelt, Isomatte, Schlafsack
  • Kochgeschirr, Kocher-Set, Lebensmittel, Feuerholz, Essen und eine Schaufel

Am Gipfel, Toter Mann (1392 m) am Hochschwarzeck schlagen wir das Zelt auf, machen ein Feuer, zaubern uns ein 3 Gänge-Menü 😉 Viel Spaß und Unterhaltung bis Mitternacht, und wir sind nicht die einzigsten am Gipfel, viele Wanderer kommen zum Feuerwerk auf den Gipfel! Allerdings sind wir die einzigsten die über Nacht auf dem Gipfel bleiben.

Toter Mann (1391 m)

Hochgelegene Ausgangspunkte sind angenehm und auch das Ziel klingt interessant: Toter Mann. Wobei der Waldhügel oberhalb der Ramsau gar nicht tot ist, sondern höchst lebendig, schließlich führt auf den Nachbargipfel eine Sesselbahn, die viele Ausflugsgäste gerne nutzen. Tot sind höchstens viele Fichten, die am 18./19. Januar 2007 dem Sturm Kyrill zum Opfer fielen. Für die vielen Besucher des Toten Manns hat dies durchaus Vorteile, denn seitdem ist die Aussicht hier oben um Klassen besser.

Tipp: Hochschwarzeck Bergbahn

Als Aufstiegshilfe steht am Hochschwarzeck die Hirscheck-Sesselbahn zu Verfügung! Sie ermöglicht eine bequeme Auffahrt zur Berggaststätte Hirschkaser am Hirscheck. Von der Bergstation der Sesselbahn erreicht man den Toten Mann in etwa 15 Minuten.

Mit der Seilbahn geht´s hinauf! Rucksack, Zelt und Feuerholz…

Ein Platz für das Zelt, muss geschaffen werden – ran an die Schaufel 😀 und los geht es.

Tourensteckbrief Toter Mann

Anfahrt: Auf der Salzburger Autobahn zur Ausfahrt Bad Reichenhall und über Reichenhall Richtung Berchtesgaden. Zwischen Hallturm und Bischofswiesen rechts ab zum Hochschwarzeck.
Navi-Adresse: 83486 Ramsau, Schwarzecker Straße 58.

Ausgangspunkt: Hochschwarzeck, Parkmöglichkeiten südlich der Passhöhe (1020 m), bei der Bushaltestelle Toter Mann (Abzweigung)

Route: Für das Bergauf könnte man auch die Sesselbahn wählen, doch viel Zeit spart man sich damit nicht. Daher startet man besser am Hochschwarzeck bei der Bushaltestelle Toter Mann (Abzweigung) und spaziert aussichtsreich, den Wegweisern „Toter Mann“ folgend, auf einem Kiesweg über die freien Wiesen und genießt dabei den Blick auf Hochkalter und Watzmann. Dann taucht der Weg in den Wald ein, doch noch bevor es langweilig zu werden droht, bietet sich eine kleine Abkürzung an. In einer Rechtskurve weist ein Schild „Aufstiegsroute Schitour“ links in den Wald, wo man auf Trittspuren schnell an Höhe gewinnt – und vielleicht den einen oder anderen Schwammerl findet – und schließlich rechtshaltend wieder die Straße erreicht. Ansonsten folgt man einfach dem Forstweg in einem weiten Bogen bergauf und folgt diesem steil in einen Sattel mit Wegverzweigung: Links erreicht man in wenigen Minuten die Bergstation der Sesselbahn mit Spielplatz und der Berggaststätte Hirschkaser, rechts den Wiesengipfel vom Toten Mann mit kleiner, im Jahr 1883 erbauter und 2008 renovierter Unterstandshütte.

Abstieg: Mit traumhaftem Blick auf Hohen Göll und Hohes Brett folgt man anfangs einem Wiesenrücken. Der Weg führt dann in Serpentinen durch den Bergwald bergab und schließlich flach am Söldenköpfl vorbei zur Berggaststätte (951 m) mit Sonnenterrasse und Spielplatz. Der Weiterweg führt mit kaum wahrnehmbarem Gefälle Richtung Zipfhäusl und folgt der ehemaligen, 1817 in Betrieb genommenen Soleleitung. Die wurde einst für die Sole aus dem Berchtesgadener Salzbergwerk gebaut, die erst vom Brunnhaus Ilsank über 358 Meter auf das Söldenköpfl gepumpt wurde und dann über das Wachterl nach Bad Reichenhall floss. Das erste Wegstück bis Gerstreit verläuft eher etwas langweilig im Wald, doch dann folgen wunderbare Ausblicke. Bevor es zum Schluss steil hinauf geht zum Hochschwarzeck, sollte man dem Soleleitungsweg noch ein paar Meter folgen. Dort erfährt man Interessantes zur Soleleitung und sieht die alten Holzrohre, durch die einst die Sole floss.

Charakter / Schwierigkeit: Einfache Wanderung auf überwiegend breiten Wegen mit traumhaftem Ausblick auf den Hohen Göll und das Hohe Brett.

Gehzeit: Aufstieg 1,5 Stunden, Abstieg 2,5 Stunden

Tourdaten: Höhendifferenz: 600 Höhenmeter, Distanz: 10,9 km (gesamte Rundtour)

Quelle: tourentipp.de

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