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Naunspitze (1633 m) Zahmer Kaiser, Kaisergebirge Österreich

Willkommen im Naturschutzgebiet Kaisertal

Naturliebhaber und Wanderer werden Ihre Freude haben, wenn sie dieses Naturjuwel inmitten des Kaisergebirges durchwandern. Kaum ein anderes Gebirge bietet die Möglichkeit, auch im Winter auf geräumten und gestreuten Wegen zu wandern. Sie werden mit traumhaften Aussichten und Einblicken belohnt.

Parkplatz Kaiseraufstieg (499 m) – Ritzaualm (1161 m) – Vorderkaiserfeldenhütte (1388 m) – Naunspitze (1633 m)

2 Tagestour mit einer Übernachtung auf der Vorderkaiserfeldenhütte (1388 m), DAV Sektion Oberland

Das Hauptziel war ursprünglich die Pyramidenspitze (1997 m), nur die aktuelle Schneelage von immer noch 5m Schnee hat uns aus Sicherheitsgründen zur Naunspitze (1633 m) geführt. Trotz Regen ein schöner Aufstieg.

Charakter: Bis zum Gipfelaufbau der Naunspitze handelt es sich um eine leichte Bergwanderung. Der Anstieg zum Gipfel durch die schrofige Flanke ist mittelschwierig und verlangt Trittsicherheit. Die Tour wird auch gerne als Winterwanderung unternommen. Ab der Vorderkaiserfeldenhütte sind im Winter bei hart gefrorenem Schnee Grödeln ratsam.

Anfahrt: Autobahn München – Innsbruck, Ausfahrt Oberaudorf und Richtung Niederndorf. In Niederndorf rechts Richtung Kufstein und nach Ebbs links zum Kaiseraufstieg (ausgeschildert) abbiegen. Am großen Wanderparkplatz das Auto abstellen (2,50 Euro Parkgebühr, Stand 2017).

Mit Bus & Bahn: Mit dem Meridian von München Hauptbahnhof über Rosenheim nach Kufstein . Vom Bahnhof in Kufstein mit dem Stadtbus Linie 1 oder mit dem Bus 4030 zur Haltestelle Ebbs Kaisertal. Mit dem Bayern-Ticket fahren bis zu 5 Personen für 25 Euro + 6 Euro je Mitfahrer zum Bahnhof in Kufstein.

Die Naunspitze ist der westlichste Eckpfeiler des Zahmen Kaisers. Der kleine markante Gipfel wird sowohl als Tagestour angegangen, als auch im Rahmen einer Überschreitung zur Pyramidenspitze mitgenommen. Dabei hat die Naunspitze beinahe das ganze Jahr über Saison. Der Weg über den Kaiseraufstieg zur Vorderkaiserfeldenhütte ist problemlos und bei jedem Wetter machbar. Der steile Anstieg von der Hütte zum Gipfel ist auch im Winter beliebt und daher meist gespurt.

Aufstieg: Am Parkplatz orientieren wir uns an der Ausschilderung zum Kaiseraufstieg. Wir folgen nun einem mit einem Geländer versehenen Weg steigen über unzählige Stufen zügig bergauf. Schon bald blicken wir durch den lichten Wald über Kufstein zur felsigen Gestalt des Pendlings. Nach etwa 30 Minuten passieren wir den Veitenhof und wandern über den nun mäßig steilen und breiten Weg in dicht bewaldetes Terrain hinein. Etwa zehn Minuten später gelangen wir zu einem Wegweiser. Hier biegen wir links ab und folgen der Beschilderung Richtung Vorderkaiserfeldenhütte.

Der Weg gewinnt nun deutlich an Steigung hinzu. Sobald wir den Wald hinter uns gelassen haben, eröffnet sich uns nun ein fantastischer Blick auf den Wilden Kaiser. Links vor uns erkennen wir bereits die Gipfel der Naunspitze und des Petersköpfls. Nach gut 1 ½ Stunden Gesamtgehzeit erreichen wir die Ritzaualm. Rechts von der Almhütte befindet sich eine kleine Kapelle und auf einer Anhöhe ein großes Kreuz. Bereits von der Ritzaualm hat man einen sehr schönen Blick auf das Inntal. Von der Vorderkaisenfeldehütte trennt uns noch ein Fußmarsch von gut 30 Minuten.

Der breite Weg führt uns über sonnenverwöhntes Gelände in ein kurzes Waldstück hinein. Wenige Minuten nach Verlassen des Waldes erreichen wir die Vorderkaiserfeldenhütte. Der Ausblick auf das Inntal und die umliegende Bergwelt lädt zu einer ausgiebigen Rast auf der Hüttenterrasse ein. Hinterhalb der Hütte beginnt der Aufstieg zur Naunspitze. Steil führt uns nun ein schmaler Pfad durch lichten Bergwald zügig aufwärts und an die Wände der Naunspitze und des Petersköpfls heran.

Sobald wir den Sattel zwischen beiden Gipfeln erreichen, wenden wir uns nach links und wandern zum Gipfelaufbau der Naunspitze hinüber. Über Schrofen queren wir zuerst in die Flanke hinein und folgen im Anschluss den roten Markierungen in einem steinigen und steilen Anstieg zum Gipfelkreuz empor. Am Gipfel genießen wir nun den Ausblick auf das Mangfallgebirge, die Chiemgauer Alpen, den Wilden Kaiser und hinunter ins südliche und nördliche Inntal.

Abstieg: Wie Aufstieg. Wer Lust hat stattet dem benachbarten Petersköpfl einen Besuch ab (ca. 30 Minuten Gehzeit). Im Winter können je nach Schneelage Schneeschuhe ratsam sein.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten:

  • Veitenhof (709 m), privat, Tel. +43 (0)5372/63415, ganzjährig geöffnet
  • Ritzaualm (1161 m), privat, Tel. +43 (0)5372/63624. Montags ist Ruhetag, von 9. bis 30. Januar 2017 Betriebsurlaub.
  • Vorderkaiserfeldenhütte (1388 m), DAV Sektion Oberland, Tel.: +43 (0)5372/63482, ganzjährig geöffnet, von Ende November bis Ende Dezember geschlossen und von Januar bis Mai am Dienstag Ruhetag.

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