Type and press Enter.

Münchner Kulturlandschaft – TIPPS FÜR MUSEEN

Münchens Kulturszene ist bunt und lebendig.
Ausgewählte TIPPS FÜR MUSEEN.
Museen – Klassiker und Must-sees

 

Archäologische Staatssammlung

Hier werden anhand von Exponaten die Ur-, Vor- und Frühgeschichte Bayerns dargestellt, von Steinzeit über Bronze-, Eisen und Römerzeit bis zur Völkerwanderung und dem Frühmittelalter. Achtung: Bis voraussichtlich 2020 wegen Generalsanierung geschlossen! Der Bücherverkauf geht jedoch weiter. Öffnungszeiten während der Sanierung: Mo. bis Fr., 10 bis 17 Uhr.

Lehel, Lerchenfeldstraße 2 /

Di. bis So., 9.30 bis 17 Uhr I Tel. 21 12 68 1 www.archaeologie-bayern.de

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Untergebracht in einem spektakulären Gebäude zwischen Königsplatz und Pinakotheken, ist das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst das einzige Museum außerhalb Agyptens, das sich ausschließlich altägyptischen Exponaten widmet. 5.000 Jahre ägyptische Geschichte auf 1.800 Quadratmeter, die Ausstellungsräume sind thematisch geordnet und sollen an Königsgräber erinnern. Jeden zweiten Dienstag wird um 18 Uhr eine wichtige altägyptische Persönlich keit vorgestellt. Dann kann VIP auch mal für »Very Important Pharao« stehen.

Maxvorstadt, Gabelsbergerstraße 35 1

Di. 10 bis 20 Uhr, Mi. bis so. 10 bis 18 Uhr I Tel. 28 92 76 30 1 www.smaek.de

Museum Brandhorst

Schon von außen ist das Museum Brandhorst ein echter Hingucker: 36.000 vierkantige und vielfarbige Keramikstäbe sind an die Betonwand angebracht. Innen sind auf drei Stockwerken und insgesamt 3200 Quadratmetern Kunstwerke aus dem 20. Jahrhundert ausgestellt, darunter Cy Twombly, Andy Warhol und Damien Hirst. Alle Exponate sind Dauerleihgaben aus der Sammlung des Sammler- und Mäzenen-Ehepaars Udo und Anette Brandhorst.

Maxvorstadt, Theresienstraße 35a I Di. bis So., 10 bis 18 Uhr 1 Tel. 2 38 05 22 86 1 www.museum-brandhorst.de

Bayerisches Nationalmuseum

Seit mehr als 150 Jahren vermittelt das Bayerische Nationalmuseum seinen Besuchern Kunst- und Kulturgeschichte Bayerns und Süddeutschlands. Zu sehen sind Skulpturen, Porzellan, Möbel oder Gemälde aus Spätantike, Mittelalter, Renaissance, Barock und Jugendstil – auf insgesamt knapp 13.000 Quadratmetern. Zum Nationalmuseum gehört auch die sehenswerte Sammlung Bollert mit Holzskulpturen und Malerei aus der Spätgotik und Renaissance. Wer bei so vielen Exponaten eine Pause braucht, findet im Restaurant-Café mit schönem Innenhof die richtige Entspannung. Lehel, Prinzregentenstraße 3 1

Di. bis So., 10 bis 17 Uhr 1 Do. 10 bis 20 Uhr Tel. 2 11 24 01 1 www.bayerisches-nationalmuseum.de

BMW Museum

100 Jahre alt wurden die Bayerischen Motoren Werke 2016. Heute kennt man sie in der ganze Welt unter dem schnittigeren Namen BMW. Fans und Interessierten zeigt BMW in einem spektakulären Bau direkt neben seinem Werk einen Querschnitt durch 100 Jahre Firmengeschichte. Zu sehen gibt es schöne alte Motorräder und aufgemotzte Straßenfeger, dazu Historisches und Kurioses.

Mo. bis Sa., 7.30 bis O Uhr I

So., 9 bis O Uhr I Milbertshofen, Am Olympiapark 1 / Tel. 1 25 01 60 01 1 www.bmw-welt.com

Deutsches Museum

Man kann es nicht anders sagen: Das Deutsche Museum ist eine Instanz. Nicht nur in München oder Deutschland, sondern auch weltweit. Zu sehen sind unter anderem berühmte Originale aus der Technikgeschichte und Erklärmodelle, von Agrartechnik bis Zeitmessung, insgesamt 100.000 Ausstellungsstücke. In den Kellern des Museums steht sogar die komplette Nachbildung eines Bergwerks, von der mancher Besucher so beeindruckt ist, dass er sie gar für echt hält (was nicht stimmt!).

Täglich, 9 bis 17 Uhr I Isarvorstadt, Museumsinsel 1 1 Tel. 2 17 91 / www.deutsches-museum.de

Glyptothek und Antikensammlungen

Die Glyptothek ist das älteste öffentliche Münchner Museum. Sie hat ihren Ursprung in der Sammlung des antikenbegeisterten Königs Ludwig t . – und ist deshalb folgerichtig am Königsplatz untergebracht. Der Bau der Glyptothek stammt von Leo von Klenze, zu sehen sind griechische und römische Skulpturen, darunter der »Barberinische Faun«, ein fast zwei Meter hoher schlaftrunkener Sartyr von 220 v. Chr.

Di. bis So., 10 bis 17 Uhr 1 Do., 10 bis 20

Uhr Maxvorstadt, Königsplatz 3 /

Tel. 28 61 OO / www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de

Haus der Kunst

Dunkle Geschichte und internationaler Ruhm: 1937 eröffnete Adolf Hitler das Haus der Kunst, das damals noch »Haus der Deutschen Kunst« hieß. Heute stellt sich das Ausstellungshaus seiner Geschichte in einer Dauerausstellung, ansonsten zeigt es in seinen Räumen stetig wechselnde Werke internationaler Künstler. Ebenfalls einen Besuch wert: die »Goldene Bar« im dem Englischen Garten zugewandten Teil des Gebäudes. Für Jugendliche gibt es spannende Video-WorkShops.

Tägl. 10 bis 20 Uhr / Lehel, Prinzregentenstraße 1 / Tel. 21 12 71 13 1 www.hausderkunst.de

Jüdisches Museum

Kippa und Lederhosen: Zusammen mit der Synagoge und der Israelitischen Kultusgemeinde bildet das jüdische Museum am St.Jakobs-Platz das Zentrum jüdischen Lebens in München. Wie stark die bayerische Landeshauptstadt im Lauf der Jahrhunderte durch jüdische Kultur und jüdische Mitbürger geprägt wurde, zeigt die Dauerausstellung im Untergeschoss des Museums. Dazu kommen wechselnde Ausstellungen.

Di. bis So., 10 bis 18 Uhr / Altstadt, St.-Jakobs-Platz 16 1 Tel. 23 39 60 96 1 www.juedisches-museum-muenchen.de

Kunsthalle München

Allein schon die Architektur der Kunsthalle ist sehenswert, steht sie doch in den Fünf Höfen, designt von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron. Umgeben von schicken Läden, präsentiert die Kunsthalle wechselnde Ausstellungen zum Thema Malerei, Fotografie und Design, von der Vorund Frühgeschichte bis in die unmittelbare Gegenwart.

Täglich von 10 bis 20 Uhr I Altstadt,

Theatinerstraße 8 1 Tel. 22 1+14 12 1 www.kunsthalle-muc.de

Lenbachhaus

Zu Geburtstagen bekommt man Geschenke, die Malerin Gabriele Münter aber schenkte zu ihrem 80. dem Münchner Lenbachhaus rund 100 Exponate, darunter eigene und

Werke ihres Mannes Wassily Kandinsky. So entstand die weltweit größte Sammlung des »Blauen Reiters«, die heute im Lenbachhaus ausgestellt ist, mit Werken von Franz Marc, Paul Klee und eben Kandinsky und Münter. Seitdem Sir Norman Foster den Erweiterungsbau realisierte, findet neben der Sammlung 19. Jahrhundert auch die Kunst nach 1945 Raum. Im zum Lenbachhaus gehörigen Kunstbau im U-Bahnhof Königsplatz werden Wechselausstellungen mit zeitgenössischer Kunst gezeigt.

Di., 10 bis 20 Uhr / Mi. bis So., 10 bis 18 Uhr I Maxvorstadt, Luisenstraße 33 1

Tel. 23 33 20 00 1 www.lenbachhaus.de

Museum Mensch und Natur

Der Name sagt eigentlich schon alles: Im Museum Mensch und Natur geht es um Naturkunde, Sonnensysteme, die Entstehung des Lebens, Anatomie und das Verhältnis des Menschen zur Natur. All das wird in Dioramen und Nachbildungen erklärt, dazu gibt es noch allerlei präparierte Tiere, darunter auch den 2006 getöteten »Problembären« Bruno.

Di., Mi., Fr., 9 bis 17 Uhr 1 Do., 9 bis 20

Uhr Sa. und So., 10 bis 18 Uhr I

Nymphenburg, Schloss Nymphenburg I

Tel. 1 79 58 90 1 www.mmn-muenchen.de

NS-Dokumentationszentrum

Dort wo früher die NSDAP-Parteizentrale in München stand, steht heute das NS-Dokumentationszentrum. 2015 eröffnet, soll es ein Lern- und Erinnerungsort sein, an dem man sich mit den Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus auseinandersetzen kann: Warum München? Und was geht uns das heute an? Neben dem Ausstellungsangebot gibt es Seminare, Vorträge und Zeitzeugengespräche.

Di. bis So., 10 bis 19 Uhr I Maxvorstadt, Brienner Straße 34 1 Tel. 23 36 70 OO 1 www.ns-dokuzentrum-muenchen.de

Nymphenburg

Schloss Nymphenburg ist eine der Top Sehenswürdigkeiten Münchens – zu Recht. Über 300.000 Besucher kommen jedes Jahr aus der ganzen Welt hierher, sie bewundern den Prachtbau, den Spiegelsaal und den Schlosspark und sie stillen ihren Wissensdurst in den Museen, die in Nymphenburg beherbergt sind. Im Marstallmuseum zum Beispiel werden Pferdekutschen und Prunkschlitten ausgestellt, im dazugehörigen Porzellanmuseum gibt es dagegen zerbrechliches: Porzellan aus der Manufaktur Nymphenburg.

Täglich 9 bis 18 Uhr I Oktober bis März

10 bis 16 Uhr I Nymphenburg, Schloss Nymphenburg I Tel. 17 90 80 / www.schloss-nymphenburg.de

Pinakotheken

Allein schon mit den drei Pinakotheken kann man sich als Neu-Münchner für mehrere Wochenenden beschäftigen. Die Alte Pinakothek zeigt Bestände der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen vom Mittelalter bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts, die Neue Pinakothek Werke des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts und die Pinakothek der Moderne zeigt moderne und Gegenwartskunst, dazu Grafik und Design. Zu den Pinakotheken gehört auch die Sammlung Schack mit deutscher Malerei aus dem 19. Jahrhundert, gesammelt von Graf von Schack. Alte Pinakothek / Di., 10 bis 20 Uhr I Mi. bis So., 10 bis 18 Uhr I Maxvorstadt,

Barer Straße 27 / Tel. 23 80 52 16 1

Neue Pinakothek I Mi., 10 bis 20 Uhr /

Mo., Do., Fr., Sa. und So., 10 bis 18 Uhr /

Maxvorstadt, Barer Straße 29 /

Tel. 23 80 51 95 1

Pinakothek der Moderne I Do., 10 bis 20

Uhr I Di., Mi., Fr., Sa. und So., 10 bis 18

Uhr I Maxvorstadt, Barer Straße 1+0 1

Tel. 23 80 53 60 /

Galerie Schack I Mi bis So, 10 bis 18 Uhr I

Lehel, Prinzregentenstraße 9 1

Tel. 23 80 52 24 1 www.pinakothek.de

Residenzmuseum

Die Münchner Residenz ist das größte Innenstadtschloss Deutschlands. In seiner 600-jährigen Geschichte wurde der Bau immer wieder umgebaut, vergrößert und erweitert. Im Zweiten Weltkrieg wurde er von den Bomben der Alliierten schwer beschädigt. Heute erstrahlt er wieder in altem bzw. neuen Glanz und beherbergt nicht nur das Cuvilliés-Theater und den Herkulessaal, sondern auch einen der bestbewachten Räume Münchens: die Schatzkammer. Besucher können hier die Kroninsignien und Königskronen der bayerischen Könige bestaunen, dazu noch Gefäße, Truhen und Pokale.

Täglich 9 bis 18 Uhr I Altstadt, Residenzstraße 1 1 Tel. 29 06 71 / www.residenz-muenchen.de

Stadtmuseum

Selbst eingefleischte Münchner lernen hier immer noch etwas dazu: Das Münchner Stadtmuseum zeigt Münchner Geschichte und Münchner Leben durch die Jahrhunderte. Zu sehen gibt es alles von Gemälden bis Gewändern, Bierkrügen und Alltagsgegenständen, dazu noch Sammlungen zum Puppentheater und Musikinstrumente. Zudem gibt es wechselnde Sonderausstellungen, die immer empfehlenswert sind.

Di. bis So., 10 bis 18 Uhr / Altstadt, St.-Jakobs-Platz 1 1 Tel. 23 32 23 70 / www.muenchner-stadtmuseum.de

Villa Stuck

Franz von Stuck hat es weit gebracht: Geboren als Sohn eines Dorfmüllers, gestorben als Münchner Malerfürst. Seit 1992 ist Stucks Jugendstilhaus in Haidhausen öffentlich zugänglich – und allein die Räume des ehemaligen Wohnhauses und Ateliers sind einen Besuch wert. Neben Werken des einstigen Hausherren gibt es auch Kunstobjekte namnhafter Kollegen zu sehen.

Di. bis So., 10 bis 18 Uhr I Haidhausen, Prinzregentenstraße 60 1 Tel. 55 55 10 1 www.villastuck.de

Außergewöhnliche Museen

Alpines Museum

Das Museum des Deutschen Alpenvereins informiert über die Berge, aber auch darüber, wie die Menschen seit Jahrhunderten versuchen, sie zu besteigen, zu bezwingen und zu beschützen. Zur Daueraustellung »Die Geschichte des Alpinismus« gibt es wechselnde Sonderaustellungen.

Altstadt, Praterinsel 5 / Di. bis So., 10 bis 18 Uhr Tel. 2 11 22 1 www.alpenverein.de/Kultur/Museum

Bier- und Oktoberfestmuseum

Wie sehr die Stadt, der Gerstensaft und das Oktoberfest miteinander verbunden sind, zeigt dieses Museum, untergebracht in einem der ältesten Häuser Münchens. Hier findet man Wissenswertes und Kurioses zum Thema Bier und Oktoberfest. Wer Durst hat, kann ihn im Bierstüberl im Obergeschoss stillen.

Di. bis So., 13 bis 18 Uhr I Altstadt, Sterneckerstraße 2 1 Tel. 24 23 16 07 1 www.bier-und-oktoberfestmuseum.de

Museum Fünf Kontinente

In diesem Museum gibt es über 160.000 Kunstwerke außereuropäischer Völker. Die ständigen Ausstellungen und Sonderausstellungen zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Kulturen.

Di. bis So., 9.30 bis 17.30 Uhr / Altstadt, Maximilianstraße 42 1 Tel. 2 10 13 61 00 1 www.museum-fuenf-kontinente.de

Haidhausen Museum

In dem kleinen dreistöckigen Gebäude im Zentrum von Haidhausen werden pro Jahr zwei bis drei wechselnde Ausstellungen zur Geschichte, Genese und Kultur des Stadtviertels Haidhausen gezeigt, zum Beispiel über die Ludwigsbrücke, das Männerwohnheim an der Franziskanerstraße oder die Veränderungen, die der Stadtteil zwischen 1974 und 1989 erfuhr. Jede Ausstellung ist dabei einzigartig und man erfährt vieles, was auch über die Grenzen des Viertels hinaus relevant und interessant ist. Kurz gesagt: Auch für Nicht-Haidhausener ist das Museum definitiv einen Besuch wert.

Öffnungszeiten unregelmäßig I Haidhausen, Kirchenstraße 24 1 Tel. 44852921 www.haidhausen-museum.mux.de

Valentin Karlstadt Musäum

Das Wichtigste gleich am Anfang: Es heißt »Falentin«, nicht »Walentin«. Ansonsten aber kann man im Valentin Karlstadt Musäum nicht viel falsch machen. Es ist den beiden Komikern, Künstlern und Kabarettisten Karl Valentin und Liesl Karlstadt gewidmet, die vor allem in den 1920erJahren zu Ruhm kamen und zu Münchner Publikumslieblingen wurden. Das Museum zeigt allerhand Kurioses der Künstler, pelzbesetzte »Winterzahnstochter« oder eine »Geschmolzene Schneeplastik«, manche Türen führen ins Nichts und auch die Öffnungszeiten sind etwas anders als sonst.

Mo., Di. und Do., 11.01 bis 17.29 Uhr 1 Fr. und Sa., 11.01 bis 17.59 Uhr 1 So., 10.01 bis 17.59 Uhr / Altstadt, Tal 50 / Tel. 22 32 66 1 www.valentin-musaeum.de

Lothringer 13

Die Stadt München ist der Träger dieser Halle für Gegenwartskunst. Hier sind Werke von jungen genauso wie von etablierten Künstlern zu sehen, Abgefahrenes genauso wie Aktuelles. Dazu wechselnde Gruppenausstellungen und Veranstaltungen.

Di bis So, 11 bis 20 Uhr I Haidhausen, Lothringer Straße 13 / Tel. 66 60 73 33 / www.lothringer13.de