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Brauneck (1555 m), Bayerische Voralpen

Talstation Brauneckbahn (700 m) – Brauneck (1555 m)

Das Brauneck erfreut sich sowohl im Winter als auch im Sommer einer großen Besucherzahl. Aufgrund der Seilbahn ist gerade die Gipfelregion mit ihren vielen Hütten das Ausflugsziel einer schier endlosen Anzahl an Erholungssuchenden. Auch Drachen- und Gleitschirmflieger nutzen den nicht weit von München entfernten Berg häufig.

Aufstieg:

Nördlich der Seilbahn führt uns der Wegnummer 451/9, vorbei an Schleppliften und einer künstlichen Bikestrecke rasch ein paar Meter über den Parkplatz der Kabinenbahn. Zwischen Bikerstrecke und Liften üben Gleitschirmflieger mit ihrem Fluggeräten umzugehen. Zehn Minuten später wird es schon etwas ruhiger. Im Tal werden die Lenggrieser Häuser langsam kleiner, während sich der breite Schotterweg Meter für Meter auf der Skipiste höher schraubt.

Nach etwa 30 Minuten nach Verlassen der Talstation halten wir uns weiterhin auf dem Weg 9. Rechts zweigt der Weg in das Längental ab, dem wir jedoch nicht folgen. In den Wintermonaten gleiten hier täglich tausende von Skifahrer und Snowboarder die Hänge hinunter. Auch Anfang Mai noch lässt die große Anzahl der Liftanlagen auf ein reges Wintergeschäft schließen.

Mal mehr mal weniger bewaldet bewegt man sich zielstrebig über die Garlandalm dem Gipfelkamm zu. Links kann man zu sehen wie die Kabinen der Seibahn unermüdlich neue Ausflügler zum Gipfel bringen. Auch wir haben nach ca. zwei ein viertel Stunden das Panoramarestaurant der Seilbahngipfelstation erreicht und die Menschendichte erhöht sich wieder. Zusammen mit schwer bepackten Gleitschirm- und Drachenfliegern geht es nun die letzten Meter bis zum Gipfelkreuz. Die Startrampen sind ähnlich frequentiert wie die Startbahnen des Münchner Flughafens. Das Panorama des viel besuchten Berges lässt sich durchaus sehen. Im Süden kann man über die Jachenau hinweg ins Karwendel blicken, im Norden in das flach auslaufende Isartal bis Bad Tölz.

Hier angekommen ist der große oder kleine Höhenwanderweg Pflicht. Auch Einkehrmöglichkeiten für das obligatorische Weißbier gibt es hier zu genüge. Zu Empfehlen ist besonders die Stiealm. Diese ist etwa 35 Minuten vom Gipfel entfernt und dadurch nicht ganz so überlaufen wie die Hütten in unmittelbarer Seilbahnnähe.

Alles im allen ist das Brauneck eine Empfehlung, vor allem wenn man auch mal mit weniger ambitionierten Wanderern unterwegs ist. Diese können die Seilbahn nutzen und man trifft sich oben für einen ausgedehnten Spaziergang bei herrlichem Panorama.

Abstieg:

Als Abstiegsvariante bietet sich der Weg 473 über die Kotalm an. Dieser endet ebenso in Lenggries.

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