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Beyoncé | Eine Hommage

Beyoncé Knowles

Wahnsinnsstimme, umwerfendes Aussehen: Das ist Sängerin Beyoncé Knowles. Früher war sie Teil von “Destiny’s Child”, heute kennt man sie als “Queen B”

Ich bin ja, ein absoluter Beyoncé Fan – ich kann euch den Film von Netflix “Homecoming – Ein Film von Beyoncé” nur empfehlen!

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Biografie von Beyoncé Knowles

Sinnliche Souldiva, stimmgewaltiges Superbabe oder aufregende Kurvenqueen – passende Superlative werden knapp, will man Megastar Beyoncé Knowles beschreiben. Hinter ihrem Erfolg steht die märchenhafte Geschichte einer Pop-Prinzessin.

Die kleine Beyoncé beginnt ihre Karriere

Andere Kinder gründen in der Grundschule Banden, die kleine Beyoncé dagegen gründet mit acht Jahren und drei Schulfreundinnen ihre erste Band. Der Beginn der Ausnahmekarriere eines Mädchens, das schon immer ganz nach oben wollte. Entdeckt wurde ihr Gesangstalent ganz zufällig: Ihre Tanzlehrerin begann, einen Song zu summen, die kleine Beyoncé stieg ein und es schaffte sogar die ganz, ganz hohen Töne zu treffen. Das Berufsleben ihrer Familie organisierte das fleißige Lieschen gleich mit: Vater Matthew kündigte seinen Verkaufsleiter-Job, um die Tochter zu managen, Mutter Tina entwarf die berüschten Bühnenoutfits der Anfängerzeit.

Vom Auftritt im Einkaufszentrum zum Durchbruch mit “Destiny’s Child”

Einer Anekdote nach malten Mutter und Vater Knowles vor der Garage im heimischen Texas einen Laufsteg auf den Asphalt und casteten 48 weibliche Bandmitglieder für musikalische Gruppen mit wechselnder Besetzung. Die hießen erst “Girl’s Tyme” und machten in Einkaufszentren Playback, dann “Something Fresh”, irgendwann “Cliché”, schon mit eigenen Liedern (alle geschrieben von Beyoncé), um dann als “Destiny’s Child” – der Bandname basierte auf einer Passage aus dem alten Testament – absolute Superstars zu werden.

Der Start der Solokarriere

Da war Beyoncé 16. “Mein Herz schlägt schon lange so schnell, dass ich manchmal das Gefühl habe, jeder Schlag diktiert mir das Wort Arbeit” – so wurde aus “Destiny’s Child” schnell die beste Girlgroup überhaupt. Songs wie “Survivor” oder “Independent Women” waren Megahits. Trotzdem kam, was kommen musste: “B” verkündet am 11. Juni 2005 im Palau Sant Jordi in Barcelona von der Bühne herunter “Adios” – und damit das Ende von “Destiny’s Child”.

Arbeitslos wurde sie natürlich nicht: Schon 2002 war Beyoncés erstes Solo-Werk herausgekommen, ein Feature in dem Song “03 Bonnie + Clyde” von ihrem späteren Ehemann Jay-Z. Bald lief ihre grandiose One-Woman-Show mit dem ersten Soloalbum “Dangerously in Love” auf Hochtouren. Ihr Welthit “Crazy in Love” war nur der Anfang. Das zweite Album “B’Day” kam 2006 hinterher – pünktlich zu ihrem 25. Geburtstag.

2008 veröffentlichte die Sängerin ihr drittes Album: “I Am… Sasha Fierce” stellt Beyonces Alter Ego vor. Aber nicht nur das – der Song “Single Ladies (Put a Ring on It)” wurde ein Megahit, Beyoncés Tanz im Musikvideo wurde parodiert, imitiert und gefeiert und löste damit den ersten Tanz-Hype aus, den es im Internet gab. Und weil die Sängerin sowieso schon in aller Munde war, wurde sie bei der 52. Grammy-Verleihung gleich zehnmal nominiert: Für das Album des Jahres, den Song des Jahres und, und, und. 2011 kam Beyoncés viertes Album, “4”, heraus, die Singles “Run the World (Girls)” und “Best Thing I Never Had” wurden Superhits, 2013 und 2016 folgten mit “Beyoncé” und “Lemonade” weitere Alben. Beide erschienen sehr plötzlich und unkonventionell – ohne vorherige Werbung oder Ankündigung wurden sie zum Download angeboten.

Filmerfahrungen

Ihr Geheimnis neben Wahnsinnsstimme, ihrem umwerfenden Aussehen und dem talentierten HipHop-Kollegen Jay-Z als Ehemann? “Disziplin ist mein Zauberwort”, sagt sie und arbeitet gern mal bis zu 70 Stunden wöchentlich. Sie glaubt fest an Gott, raucht nicht, trinkt nicht und Skandale brauchte sie noch nie. Zahlt sich alles aus: Beyoncé rennen die Filmagenten die Türe ein, erste Filmerfahrungen machte sie in “Austin Powers” oder dem Remake von “Der Rosarote Panther”. Ein weiterer großer Erfolg war die Verfilmung des Broadway-Musicals “Dreamgirls”, in der sie nicht nur mitspielte, sondern auch den Titelsong “Listen” sang.

Beyoncé, die Rekordhalterin

Die Pop-Queen war mehrere Jahre hintereinander die bestverdienende Frau im Musik-Business: 115 Millionen Dollar macht die Souldiva im Jahr. Kein Wunder, dass sie und ihre Familie nicht in einer, sondern gleich in mehreren Städten zuhause sind: Sie besitzen – unter anderem – Anwesen in New York, L.A. und in den Hamptons. Dort sitzt die Sängerin dann mit Ehemann und Sportfan Jay-Z auf dem Sofa und sieht sich vielleicht Football an – oder sie tritt einfach selbst beim Super Bowl auf. Und zwar zum zweiten Mal 2016, als sie ihre neue Single “Formation” performte und kurz darauf eine riesige Tour ankündigte. Die Tickets waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, “Queen B” wollte einfach jeder sehen.

Doch damit nicht genug, Beyoncé ist eine wahre Rekordhalterin. Ihr fünftes selbstbetiteltes Album “Beyoncé” sicherte sich einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde für das schnellstverkaufte Album auf iTunes. Zwischen 2011 und 2010 erreichte sie mehr Top-10-Platzierungen in den Billboard Hot 100 als jede andere Künstlerin zuvor und ist zudem die allererste Frau, deren erste sechs Studioalben Platz 1 der amerikanischen Charts erklimmen konnten. Doch nicht nur in Sachen Musikverkäufe stellt Beyoncé am laufenden Band Rekorde auf, sie hat auch Geschichte bei den Grammys geschrieben. Sie ist die Frau mit den meisten Grammy-Nominierungen ever und niemand vor ihr hat sechs Grammys an nur einem Abend abstauben können. Fassen wir also zusammen: Beyoncé Knowles wird völlig zurecht mit allen erdenklichen Superlativen bedacht!

Alben von Beyoncé Knowles

  • 2003: Dangerously in Love
  • 2006: B’Day
  • 2008: I Am… Sasha Fierce
  • 2011: 4
  • 2013: Beyoncé
  • 2016: Lemonade
  • 2018: Everything Is Love (mit Jay-Z als “The Carters”)