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Ägyptisches Museum – München, Bayern

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst – München

Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst in München gehört neben den Sammlungen in Berlin und in Hildesheim zu den bedeutendsten in Deutschland. Es zeigt Exponate aus allen Epochen des Alten Ägyptens bis in die koptische Zeit, sowie einige Ausstellungsstücke aus benachbarten Kulturen in Nubien, Assyrien und Babylonien.

Lage, Preise, Öffnungszeiten

Das Museum liegt im Zentrum des Münchner Kunstareals an der Gabelsbergerstraße gegenüber der Alten Pinakothek.

Adresse des Museums:
Gabelsbergerstraße 35
80333 München

Erwachsene € 7,– (inkl. MedienGuide)
Ermäßigt € 5,– (inkl. MedienGuide)
Sonntags € 1,– (MedienGuide € 1,–)

Kinder bis 18 Jahre frei! (MedienGuide € 1,–)

Gruppen ab 15 Personen zahlen den ermäßigten Eintritt

Das Museum

Obwohl das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst nicht zu den ganz Großen in seinem Bereich zählt, verfügt es – gemessen an seiner Größe – über eine der qualitätvollsten Sammlungen überhaupt und ist international ein gefragter Leihgeber. Viele der ausgestellten Objekte, vor allem im Bereich der Rundplastik, sind Kunstwerke von Weltrang.

Die Kompaktheit der Ausstellung ermöglicht es dem Besucher, in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen einen Überblick über 5000 Jahre Kunst und Kultur des alten Ägypten zu erhalten – eindrücklicher als in manchem der ganz großen und daher unübersichtlichen Museen.

Die Architektur

Der 2013 eröffnete Neubau des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst liegt komplett unterirdisch, die 17 Meter hohe Portalwand markiert den Eingang gegenüber der Alten Pinakothek im Herzen des Münchner Kunstareals. Damit hat Altägypten auch räumlich den adäquaten Platz als integraler Bestandteil der Weltkunst erhalten.

Sammlungsgeschichte

Die Grundlagen für die Sammlung wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts vom bayerischen König Ludwig I. gelegt, der bereits als Kronprinz begann, für seine in Planung befindliche Glyptothek die ersten ägyptischen Denkmäler zu erwerben. Den zweiten Grundpfeiler in der Sammlungsgeschichte des Ägyptischen Museums München bilden dann die Erwerbungen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, vor allem Särge und Stelen.

Hauptwerke der Sammlung

Oberteil des Sarges der Königstochter und Königsschwester Sat-Djehuti
Magisch anziehend ist der Blick dieser Sargmaske der Königin Sat-djehutj, die kurz vor dem Neuen Reich in den unruhigen Zeiten der Fremdherrschaft der Hyksos lebte. Die Särge der Königinnen jener Epoche übertreffen die ihrer königlichen Ehemänner an Qualität und Format, was sicher einen Rückschluss auf ihre politische Bedeutung zulässt.

Zweite Zwischenzeit, 17. Dynastie, um 1575 v. Chr. | Sykomorenholz, stuckiert, vergoldet | Theben-West | ÄS 7163

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